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Donnerstag, Oktober 23rd, 2008 | Author: Christoph

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Google greift mit einem eigenen Web-Browser die Dominanz von Microsofts Internet Explorer an. Das Ziel sei ein Browser, der schneller, benutzerfreundlicher und sicherer ist als die heutige Software. Droht jetzt ein neuer «Browser-Krieg»?
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Google Chrome
Heute Abend um 21 Uhr soll Googles erster Browser auf www.google.com/chrome zum Download zur Verfügung stehen. Um 17 Uhr lädt Google in Zürich zu einer Pressekonferenz. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Die neue Software mit dem Namen Google Chrome werde in einer Testversion bereits am Dienstag zum Herunterladen bereitstehen, teilte der Internet-Konzern am Montag im offiziellen Unternehmensblog mit. Web-Browser sind Programme, die man braucht, um im Internet zu navigieren. Wenn Chrome bei den Nutzern gut ankommt, könnte dies die Gewichte im Internet noch weiter zugunsten Google verschieben. Der Konzern ist die dominierende Kraft bei Werbung im Internet und bietet zahlreiche Programme und Dienste von E-Mail über Bürosoftware bis zum virtuellen Globus an.

Zugleich dürfte der Vorstoss sehr genau von Datenschutz-Aktivisten beobachtet werden: Google wird oft vorgeworfen, zu viele Daten seiner Nutzer zu sammeln.

Offener Quellcode

Die Konkurrenz im Browser-Bereich nahm zuletzt deutlich zu. Die meistgenutzte Software ist Microsofts Internet Explorer. Sein Marktanteil beträgt derzeit laut Marktforschern knapp 75 Prozent - nach mehr als 90 Prozent noch vor einigen Jahren. Auf Platz zwei folgt demnach mit knapp 20 Prozent das Open-Source-Programm Firefox.

Der Quellcode von Chrome werde wie bei Firefox offen sein, betonte Google. Das heisst, die Software kann von Programmierern frei weiterentwickelt werden. Chrome nutze zum Teil die selben Bauelemente wie Firefox und Safari.

Nach Darstellung von Google sei man wegen Unzulänglichkeiten bisheriger Browser zu dem Entschluss gekommen, eine eigene Software zu entwickeln. Die wichtigste Neuerung dürfte sein, dass einzelne Unter-Fenster (Tabs) getrennt voneinander wie einzelne Prozesse betrieben werden. Das soll die Stabilität des Programms erhöhen.

Neuer «Browser-Krieg»?

Dem «Wall Street Journal» zufolge hat Google etwa zwei Jahre an dem Browser gearbeitet. Beim Internet-Konzern sei die Sorge gewachsen, Microsoft könnte mit seinem Browser Nutzer für seine eigene Suchmaschine gewinnen, was Googles Marktanteil drücken würde, hiess es unter Berufung auf informierte Personen.

Der Vorstoss von Google weckt angesichts des angespannten Verhältnisses mit Microsoft Erinnerungen an den so genannten «Browser-Krieg» Mitte der 90er-Jahre. Microsoft hatte damals binnen kurzer Zeit den zunächst führenden Netscape Navigator zur Bedeutungslosigkeit geschliffen, unter anderem durch die kostenlose Beigabe des Explorer zum Windows-Betriebssystem.

Kommunikationspanne bei Google

Die überraschende Ankündigung der neuen Software geht laut Google auf eine Panne zurück. Das Unternehmen schickte dem Internet- Blog Google Blogoscoped zu früh eine Kopie eines Comics, in dem auf knapp 40 Seiten in anschaulicher Form die Vorzüge von Chrome dargestellt werden sollen. Nachdem die Information sich im Netz ausbreitete, reagierte Google mit der offiziellen Stellungnahme.

Donnerstag, Oktober 23rd, 2008 | Author: Christoph

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Das Warten hat ein Ende: Ab sofort steht die zweite Beta-Version des Internet Explorers 8 für jedermann zum Download bereit. Für die grösste Aufregung dürfte der «Porno-Modus» sorgen.

Seit gestern Abend um 21.00 Uhr MEZ können sich Technik-Freaks die Beta 2 des Internet Explorers 8 auf ihrem Rechner installieren. Wie bei jedem grösseren Browser-Update wurden laut Hersteller Geschwindigkeit, Navigation und Sicherheit optimiert. Dafür haben die Microsoft-Informatiker in Redmond dem Platzhirschen unter den Browsern einige neue Fähigkeiten beigebracht. In den Medien schon durchgesickert ist die InPrivate-Browsing-Funktion (gerne auch als Porno-Modus betitelt). Damit werden weder Suchanfragen, noch besuchte Seiten im Browser gespeichert. Alle zu speichernden Cookies werden als Session-Cookies verarbeitet und nach deren Benutzung wieder gelöscht. Ebenfalls mehr Sicherheit bietet der Smart Screen Filter. Er soll effizient vor Phishing-Attacken schützen. Mittels interaktiven Bookmarks (Web Slices) ist man immer im Bild über News, Aktienkurse, Online Auktionen, das Wetter, Sportresultate, etc. Der Accelerator soll das Übersetzen von Texten, das verschicken von Mails und die Suche auf interaktiven Karten beschleunigen.

Momentan steht die Beta 2 in Chinesisch, Deutsch, Englisch und Japanisch zur Verfügung. Im September kommen weitere 21 Sprachen dazu. Auf diversen US-Websites wurde seit Wochen wie wild über das Release-Datum der Beta 2 spekuliert. Laut PC-Welt traf ein Blogger voll ins Schwarze. Er ist ausserdem überzeugt, dass die finale Version der neuen Browser-Generation noch im kommenden November auf den Markt kommen wird.

Die erneuerungen auf einem Blick:

Mann kann auf einfachste weiße eine Webseite von Englisch auf Deutsch übersetzen lassen. Einfach per Maus Klick!

 

 

 

 

 

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In der Adressleiste wird der Domain hervorgehebt, so sieht man auf welcher Adresse “gesurft” wird.
 
 
 
 
 
Für webseiten die der IE 8 nicht richtig anzeigt gibt es die möglichkeit den IE7 zu emulieren.
 
 
 
 
Sehr fein ist auch, dass man mit Rechts Klick einige aktivitäten starten kann. Wie im Bild gezeigt, die HP bei Windows Live SPaces zu bloggen oder eine HP schnell per Meil weiterleiten. Auch die Übersetzungs möglichkeit wird hier nochmals verankert.
Montag, Oktober 13th, 2008 | Author: Christoph

Nicht alle sind erfreut darüber, dass Google grossflächig Wohngebiete abfotografiert und die Bilder öffentlich zugänglich macht. Bürgerrechtler haben nun den Spiess umgedreht und verraten Privates über einen der Googler aus der Teppichetage.

Bei der US-Bürgerrechtsorganisation «National Legal and Policy Center» stossen die Google-Dienste «Street View» und «Google Earth» auf wenig Gegenliebe. Sie sehen den Schutz der Privatsphäre unbescholtener Bürger in Gefahr. Zudem attestieren sie den Diensten ein hohes Missbrauchspotential. So könnten beispielsweise Terroristen oder Einbrecher bequem von ihrem Computer aus ganze Siedlungen auskundschaften.

Den Spiess umgedreht

Um ihr Anliegen öffentlich zu untermauern, sammelten sie mittels Google-Anwendungen persönliche Daten über ein Mitglied aus Googles Chefetage. In Blogs wird spekuliert, wer darin wohnen könnte. Am häufigsten fallen die Namen der Gründer Larry Page, Sergei Brin und des Chief Executive Officers Eric Schmidt. Die Bilder zeigen ein beeindruckendes Anwesen im kalifornischen Palo Alto. Auch die Adresse und detaillierte Angaben zum Arbeitsweg bis zum wenige Kilometer entfernten Google Headquarter wurden veröffentlicht. Die Nummernschilder der in der Einfahrt parkierten Autos fanden ebenfalls den Weg ins Web.

Auch das Ehepaar Aaron und Christine Boring aus Pittsburgh ärgerte sich, dass Google ihr Anwesen ohne ihr Einverständnis ablichten liess. Sie reichten eine Klage ein und forderten 25 000 US-Dollar Schmerzensgeld. Googles Anwälte argumentierten, dass selbst in der Wüste keine Privatsphäre mehr existiere, schliesslich erkenne man auf den Fotos nicht mehr, als jeder Passant vor Ort auch sehen würde. Trotzdem liessen sie das beanstandete Bildmaterial entfernen

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